msn.de steht kurz vor Relaunch

Design von msn.de 2012 (rechts) und 2014 (links) - Foto: Bildschirmfoto msn.de

Design msn.de 2012 (rechts) und 2014 (links) – Foto: Bildschirmfoto msn.de

Microsoft zeigt die neue Allzweck-Seite MSN. Seit August 1995 gibt es das Internetangebot von Microsoft. Seiner Zeit, als „Microsoft Network“ gestartet, sollte die Seite den Windows 95 Usern die Vielfalt des Netz auf einer Seite gebündelt präsentieren.
Für eine ganze Generation war msn.de die erste Webseite die auf dem heimischen Röhrenmonitor flimmerte.
Im Jahr 2007 sollte das Angebot eingestellt werden. Stetiger Besucherschwund lies einige Entscheider in Redmond diesen Gedankengang laut aussprechen. Vollzogen wurde er nicht. 2012 gab es die letzten großen Änderungen. Nun steht im Herbst ein weiterer Relaunch an.
Die neue Seite wirkt übersichtlicher, vor allem auf größeren Bildschirmen. Zum Einsatz kommt ein responsive optimiertes Design, dadurch wirkt die Seite auch bei niedrigeren Auflösungen aufgeräumt.
Neu ist die feste Integration der bisherigen Bing Apps. Dadurch verspricht sich Microsoft eine Markterweiterung. Neue Apps für Windows Phone, Android und iOS stehen in den Startlöchern.
Mit der neuen msn-Seite soll auch die Personalisierung voranschreiten. Wie auch schon bei Google üblich, lässt sich mit msn.de zukünftig nur der Inhalt anzeigen, der für den Nutzer auch wirklich von Interesse ist. Dafür muss das Nutzerprofil einmalig eingerichtet werden.
Inhalte aus neun Kategorien stehen zur Verfügung: Sport, News, Gesundheit & Fitness, Finanzen, Reisen, Kochen & Genuss, Wetter, Unterhaltung und Video.
Um frische News in allen Themenbereichen anbieten zu können wurden Partnerschaften mit den großen Medienverlagen geschlossen.

Die neue msn.de Seite soll in den nächsten Wochen, irgendwann im Herbst 2014, freigeschaltet werden.

09. September 2014 by Technik
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Google haftet für In-App-Käufe

Foto: google.de / Bildschirmfoto

Foto: google.de / Bildschirmfoto

Google muss mindestens 19 Millionen US-Dollar an Eltern zahlen, da der App-Store Google Play über keine wirksame Kindersicherung verfügt, so hat die US-Behörde Federal Trade Comission entschieden.
Grund sind die häufig kritisierten In-App-Käufe, bei denen zwar oftmals die eigentliche App kostenfrei ist, aber weitere Leistungen richtig Kohle kosten. Sehr häufig werden In-App-Käufe in Games verwendet. Während das eigentliche Spiel kostenfrei ist, kosten weitere Features, wie etwa schnellere Fahrzeuge bei Rennsimulatoren oder besseres Werkzeug bei Aufbausimulatoren, Geld.
Kritisiert und zur Strafzahlung führte die Tatasche, dass die In-App-Käufe zu leicht seien. Es ist keine Autorisierung, wie etwa ein Passwortschutz, vorhanden.
Dabei gibt es seit 2011 bei Google eine solche geforderte Autorisierung in Form eines Passworts. Allerdings lässt sich dieser Schutz sehr schnell ausschalten, da nach der Passworteingabe 30 Minuten lang keine weitere Autorisierung erfolgen muss.
Kunden wurden nicht über das 30 Minuten-Fenster informiert, heißt es. So konnten die Kids maximal 30 Minuten nach Lust und Laune die Kreditkarte der Eltern leer shoppen.

Nach dem Urteil muss Google nun alle Nutzer von In-App-Käufen seit 2011 informieren. Außerdem können Nutzer bei ungewollten In-App-Käufen ihr Geld zurück verlangen.
Somit können sich die 19 Millionen Dollar noch weiter erhöhen.
Günstiger wird es für Google auf keinen Fall, denn sollten die Forderungen von Eltern unter 19 Millionen Dollar liegen, so muss Google den Restbetrag an die Federal Trade Comission zahlen.

07. September 2014 by Technik
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Drei neue Lumia Smartphones und Lumia Denim vorgestellt

Das Lumia 830 - Foto: Microsoft Press

Das Lumia 830 – Foto: Microsoft Press

Microsoft hat heute Vormittag im Rahmen der IFA in Berlin drei neue Lumia-Modelle vorgestellt. Alle drei Modelle legen ihren besonderen Fokus auf die Foto-Technik.
Doch der Reihe nach:
Das Lumia 830 wurde als neues Flagschiff vorgestellt. Es soll das Beste aus der Lumia und Microsoft-Welt miteinander verbinden. Eine 10 Megapixel-Cam mit einer Markenlinse von Zeiss, soll für gigantische Fotos sorgen, und das nicht nur bei einer hohen Belichtung, sondern auch bei Nacht, verspricht Microsoft.
Das Gehäuse wird aus Alu und Kunststoff bestehen.
Das Lumia 830 soll für etwa 370 Euro erscheinen und dürfte damit das erste Highend-Smartphone im mittleren Preissegment sein.

Als weitere Modelle wurde das Lumia 730 und 735 vorgestellt.
Zwei Smartphones die ebenfalls mit bester Lumia und Microsoft-Technik ausgerüstet sein werden, allerdings nur mit einer 5 Megapixel-Kamera auskommen müssen.
Dafür sollen beide Modelle deutlich unter 250 Euro liegen.
Das Lumia 730 wird als Dual-SIM-Modell erscheinen.

All das ist schön und gut, doch das absolute Highlight bei der heutigen Pressekonferenz war Lumia Denim. Eine Foto-App mit der sich wie mit „Profi“-Cams fotografieren lässt.
Die App ist nach dem Starten in weniger als zwei Sekunden einsatzbereit. Die Bilderfassung und das Fokussieren dauern nur wenige Augenblicke. Microsoft gibt die Zeitspanne mit „Millisekunden“ an. Genauso wie die Funktion einer Serienbildaufnahme.
Auch Videoaufnahmen sollen sich mit Hilfe von Lumia Denim revolutionieren. Filme können mit 24 Frames pro Sekunde aufgenommen werden. Jedes Frame lässt sich in Original-Auflösung als einzelnes Fotos speichern.
Die Funktion „Rich Capute“ ist besonders für alle farbenfreudige Menschen interessant. Eine Auto HDR-Funktion und ein „dynamischer“ Blitz werden versprochen. Als dynamischen Blitz verspricht Microsoft die Helligkeit im Nachhinein belieb verändern zu können.
Nicht zuletzt soll mit der ganzen App die Fotoqualität deutlich verbessert werden. Bei jeder Situation und insbesondere bei geringer Helligkeit, sprich nachts.

Lumia Denim wird für alle Lumia Modelle im viertel Quartal 2014 erscheinen.

04. September 2014 by Technik
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Großes Reinemachen im Windows App Store

Foto: Windows Phone Store, Bildschirmfoto Augus 2014

Foto: Windows Phone Store, Bildschirmfoto Augus 2014

Microsoft hat in den letzten Tagen im App-Store ordentlich aufgeräumt. Nach eigenen Angaben wurden rund 1500 Apps rausgeworfen. Vorausgegangen sind beschwerden von Nutzern. Zu viele Apps seien fehlerhaft, reine Abzocke oder irreführend. Zukünftig will Microsoft ein besseres Auge auf den Store werfen um Apps, die vorgaukeln etwas zu können, was sie in Wirklichkeit gar nicht können, aber Kohle kosten, gar nicht erst im Store zu haben.
Viele Apps seien zudem mit Schädlingen versehen, da Microsoft nicht gründlich genug die Aufnahme in den Store kontrollieren würde, lautet der Vorwurf von einigen Nutzern.
Auch dieses Thema soll der Vergangenheit angehören.
Microsoft versprach schon im Mai zukünftig gründlicher zu kontrollieren. Nun wurden also 1500 Apps rausgeschmissen, der erste Schritt und ein erstes Warnsignal an fahrlässige Entwickler wurde damit gesetzt. Weitere Clean-Aktionen werden höchstwahrscheinlich schon bald folgen.
Wer eine verdächtige App gefunden hat, kann sich per Mail an Microsoft wenden.

28. August 2014 by Technik
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Dropbox lässt Preise gewaltig fallen

Logo: Dropbox Press

Logo: Dropbox Press

Im Juli hat Microsoft mit einer ordentlichen Speichererweiterung von OneDrive vorgelegt, nun zieht Dropbox nach. Dopbox-User die mehr als die kostenlosen 2 GB benötigt haben, mussten bisher tief in die Tasche greifen. Nun sind die Preise fast ins bodenlose gefallen. Bisher haben 100 GB Speicher 9,99 Euro monatlich gekosten. Ab sofort gibt es für den gleichen Preis einen ganzen Terabyte Speicher. Wer sich gleich ein ganzes Jahr bindet, bekommt den Cloud-Speicher noch günstiger. Gerade einmal 99 Euro für 1 Terabyte fallen pro Jahr an.
Weitere Tarife gibt es ab sofort nicht mehr. Es wird nur noch der neue Einheitstarif angeboten.

Günstiger geht es eigentlich nur noch als Office 365-Kunde. Mit der Buchung eines Cloud-Office-Pakets gibt es 1 Terabyte Speicher gratis in der OneCloud.

28. August 2014 by Technik
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