Google haftet für In-App-Käufe

Foto: google.de / Bildschirmfoto
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Google muss mindestens 19 Millionen US-Dollar an Eltern zahlen, da der App-Store Google Play über keine wirksame Kindersicherung verfügt, so hat die US-Behörde Federal Trade Comission entschieden.
Grund sind die häufig kritisierten In-App-Käufe, bei denen zwar oftmals die eigentliche App kostenfrei ist, aber weitere Leistungen richtig Kohle kosten. Sehr häufig werden In-App-Käufe in Games verwendet. Während das eigentliche Spiel kostenfrei ist, kosten weitere Features, wie etwa schnellere Fahrzeuge bei Rennsimulatoren oder besseres Werkzeug bei Aufbausimulatoren, Geld.
Kritisiert und zur Strafzahlung führte die Tatasche, dass die In-App-Käufe zu leicht seien. Es ist keine Autorisierung, wie etwa ein Passwortschutz, vorhanden.
Dabei gibt es seit 2011 bei Google eine solche geforderte Autorisierung in Form eines Passworts. Allerdings lässt sich dieser Schutz sehr schnell ausschalten, da nach der Passworteingabe 30 Minuten lang keine weitere Autorisierung erfolgen muss.
Kunden wurden nicht über das 30 Minuten-Fenster informiert, heißt es. So konnten die Kids maximal 30 Minuten nach Lust und Laune die Kreditkarte der Eltern leer shoppen.

Nach dem Urteil muss Google nun alle Nutzer von In-App-Käufen seit 2011 informieren. Außerdem können Nutzer bei ungewollten In-App-Käufen ihr Geld zurück verlangen.
Somit können sich die 19 Millionen Dollar noch weiter erhöhen.
Günstiger wird es für Google auf keinen Fall, denn sollten die Forderungen von Eltern unter 19 Millionen Dollar liegen, so muss Google den Restbetrag an die Federal Trade Comission zahlen.

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