
Die heutige Meldung von IBM und Apple dürfte wohl in die Geschichte eingehen.
Beide Unternehmen wollen zukünftig eng zusammenarbeiten.
Vor 20 Jahren, als IBM noch fleißig PCs, Server und Laptops hergestellt hat, wäre ein solcher Schritt undenkbar gewesen.
Inzwischen hat sich IBM zu einem Beratungsunternehmen gewandelt, produziert selbst gar keine Hardware mehr. Auch die enge Verbundenheit zu Microsoft, seit Mitte der 90er Jahre, als das hauseigene IBM-Betriebsystem OS/2 eingestellt wurde, scheint Geschichte zu sein.
Denn ab heute wird sich IBM bei Businesskunden auf das iPhone und iPad konzentrieren. Wie der Konzern mitteilt ist:
„eine Partnerschaft zur Entwicklung industriespezifischer Anwendungen und Apps exklusiv für iPhone und iPad“
geplant.
IBM wird zukünftig also Software für Apple-Produkte entwickeln, speziell auf die Bedürfnisse der Industrie zuschneiden und verkaufen.
Auch ist die Rede die IBM-Cloudsysteme auf Apple-Geräte zu bringen. IBM hat sich in den letzten Jahren zum Experten für Cloudienste im Industriebereich entwickelt.
Der Leidtragende des Deals dürfte wohl Microsoft sein. Denn bisher hat IBM bevorzugt Windows-Lösungen der Industrie „empfohlen“.