Foto: Microsoft Press
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Auf der Baustelle der neuen Deutschland-Zentrale rollen die Bagger. In rund 2 Jahren will Microsoft von Unterschleißheim nach Schwabing ziehen. Dafür entstehen 26.000 Quadratmeter Bürofläche an der Walter-Gropius-Straße 1-3 in München.
Eine hochauflösende Webcam liefert alle 10 Minuten neue Bilder von der Baustelle.
Mit einer Zoom-Funktion lässt sich bis zu den einzelnen Bauarbeitern heranzoomen. Hier geht es zu der Micrsoft-Baustellen-Webcam. Viel Spaß beim beobachten.

Microsoft-Logo
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Wer nicht bis zum Ende zuhört, der kann halt nur Halbwahrheiten verbreiten.
Fast alle deutschen Medien, die in dieser Woche über die Microsoft-Investoren-Konferenzen berichtet haben, hatten als Top-Thema die erste Aussage von CEO Satya Nadella. Denn da hat der Microsoft-Chef doch tatsächlich gesagt, dass das nächste Windows, also Windows 9 in einer Version erscheinen wird die auf allen Geräten laufen wird. Also Smartphone, Tablet und PC bekommen ein gemeinsames Windows.
Die Kritik an dieser Aussage war groß. Überschriften wie „Hat Microsoft nichts aus Windows 8 gelernt“ musste ich lesen.
Dabei hat Nadella nur seine Wünsche geäußert. Im weiteren Verlauf der Rede sagte er, dass es bereits ein Entwicklerteam gebe um ein Windows für alle Geräte zu entwickeln, dabei – und jetzt kommt es – würde sich Windows zwar den selben Grundcode teilen, aber wie bisher auch für verschiedene Geräte erscheinen. Also Smartphone, PC und Tablet.

Halten wir also deutlich fest: Die nächste Windows-Version, die uns in den nächsten Monaten überraschen wird, erscheint nicht einheitlich für alle Plattformen.
Für jede Plattform wird es weiterhin eine eigene Version geben.

Nokia: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus

Microsoft will in den nächsten Monaten gewaltig Stellen abbauen. Die meisten Jobs werden beim frisch erworbenen Handyhersteller Nokia wegfallen. Bis zu 12.500 Arbeitsplätze werden in der Smartphone-Sparte wegfallen. Die meisten Jobs davon in Finnland, dem Mutterland von Nokia. Somit ist es nicht verwunderlich, dass nun in Finnland der Aufschrei groß ist. Die Zeitungen überschlagen sich… Nokia: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus weiterlesen

Microsoft Campus in Redmond - Foto: Microsoft
Microsoft Campus in Redmond – Foto: Microsoft

Microsoft ist und bleibt der erfolgreichste Software-Hersteller der Welt. Das Statistik-Institut Statista hat aktuelle Zahlen für das Jahr 2013 veröffentlicht. Demnach hat Microsoft einen weltweiten Marktanteil von 17,8 Prozent im letzten Jahr gehabt. Ein Jahr zuvor lag der Anteil für Microsoft bei 16,7 Prozent. Somit konnte der Softwareriese noch einmal 1,1 Prozentpunkte zulegen. Vermutlich hat das Betriebssystem Windows und das Büropaket Office wesentlich zum Erfolg beigetragen.
Die Konkurrenz ist weit abgeschlagen: IBM liegt bei 8 Prozent Marktanteil (2012 noch 8,3 Prozent), Oracle bei 7,9 Prozent (2012 noch 8,1 Prozent) und SAP bei 4,9 Prozent (Vorjahr gleich).

Microsoft in Redmond - Foto: Microsoft
Microsoft in Redmond – Foto: Microsoft

Es war die Bomben-Meldung in den Medien am Donnerstag. Microsoft will nach Angaben von Firmenchef Satya Nadella bis zu 18.000 Jobs weltweit streichen. Damit fährt das Unternehmen den größten Personal-Sparkurs in der Geschichte. Die meisten Jobs werden in der frisch erworbenen Smartphone-Abteilung wegfallen. Microsoft kaufte im September 2013 den Handyhersteller Nokia und will dort bis zu 12.500 Arbeitsplätze streichen. Bei der Übernahme von Nokia hat Microsoft rund 30.000 Nokia-Mitarbeiter mitgenommen.
Die betroffenen Mitarbeiter werden in den nächsten 6 Monaten informiert.
Microsoft-CEO Nadella rechnet mit Kosten von bis 1,6 Milliarden US-Dollar für die Umbaumaßnahmen. Einen Großteil werden Abfindungen einnehmen.
Aktuell beschäftigt Microsoft rund 128.000 Mitarbeiter weltweit.
Schon im letzten Sommer hat Microsoft anklingen lassen Arbeitsplätze zu streichen, auch bei uns in Deutschland.